Saftig, nussig und mit genau dieser feinen Frische.
Rüeblitorte kennt man nicht unbedingt von zuhause, sondern eher von früher.
Aus dem Tiptopf.
Dieses Kochbuch aus der Schulzeit, irgendwo zwischen Chaos, Lachen und Rezepten, die mal mehr und mal weniger funktioniert haben. Wirklich gekocht hat man da meistens nicht, aber genau das macht es aus.
Und trotzdem bleibt genau das hängen.
Zubereitung
Heize den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor.
Teig
→ 250 g Karotten, fein gerieben
→ 5 Eier
→ 200 g Zucker
→ 1 Prise Salz
→ 250 g gemahlene Mandeln
→ 50 g Mehl
→ 1 TL Backpulver
→ 1 TL Zimt
→ Abrieb einer halben Zitrone
→ 2 EL Zitronensaft
Trenne 5 Eier und schlage das Eiweiss mit einer Prise Salz steif. Stelle es kurz beiseite.
Rühre die Eigelbe mit 200 g Zucker cremig, bis die Masse heller wird. Gib 250 g fein geriebenen Karotten, den Zitronenabrieb und 2 EL Zitronensaft dazu und verrühre alles gleichmässig.
Mische 250 g gemahlenen Mandeln mit 50 g Mehl, 1 TL Backpulver und 1 TL Zimt und hebe diese Mischung unter die Masse. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben, damit der Teig locker bleibt.
Fülle den Teig in eine gefettete Springform.
Backen
→ ca. 45–50 Minuten
→ 180 °C Ober- und Unterhitze
Backe die Torte etwa 45 bis 50 Minuten, bis sie durch ist, aber innen noch saftig bleibt.
Lass sie danach vollständig auskühlen.
Glasur
→ 150 g Puderzucker
→ 2–3 EL Zitronensaft
Verrühre die 150 g Puderzucker mit 2–3 EL Zitronensaft zu einer glatten Glasur und verteile sie gleichmässig auf der Torte.
Wenn du willst, kannst du sie klassisch mit kleinen Marzipanrüebli dekorieren oder einfach pur lassen.
Alte Erinnerungen, schmecken noch gleich.