Cremiges Pilzrisotto

auch vegan möglich

Die Mischung aus gebratenen Champignons, Parmesan und etwas Thymian wirkt schlicht, aber genau das macht dieses Gericht so angenehm. Durch das langsame Einkochen entsteht eine cremige Konsistenz, ohne dass Rahm nötig wird. Ein paar Tropfen Trüffelöl geben dem Risotto am Schluss etwas Wärmeres und Erdigeres, ohne zu dominant zu werden. Besonders an kühleren Tagen passt dieses Gericht gut zu einem ruhigen Abend zuhause.


Zubereitung

Für ca. 2 Personen.

Pilze vorbereiten:

→ 250 g braune Champignons
→ 1 EL Olivenöl
→ 1 kleine Knoblauchzehe
→ 1 TL frische Thymianblätter
→ Salz
→ schwarzer Pfeffer

Die 250 g Champignons mit einem Küchentuch vorsichtig reinigen und in feine Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Pilze bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten, bis sie Farbe bekommen und die Flüssigkeit grösstenteils verdampft ist. Die kleine Knoblauchzehe fein hacken und zusammen mit dem Thymian kurz mitbraten. Danach alles leicht salzen und mit schwarzem Pfeffer abschmecken. Die Pilze kurz aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen, damit sie später ihre Struktur behalten.

Risotto kochen:

→ 150 g Risottoreis
→ 1 kleine Schalotte
→ 1 EL Butter
→ 700 ml Gemüsebouillon
→ 40 g frisch geriebener Parmesan
→ 1 TL Trüffelöl

Alternative (vegan):
→ 1 EL Flora 100% pflanzlich
→ 40 g Chopf-Nuss Nussmesan

Die Schalotte fein schneiden und zusammen mit 1 EL Butter in derselben Pfanne glasig dünsten. Danach den Risottoreis dazugeben und für etwa 1 Minute mitrösten, bis die Körner leicht glänzen. Die Gemüsebouillon nach und nach dazugiessen und den Reis immer wieder langsam umrühren. Erst wenn die Flüssigkeit fast aufgenommen wurde, die nächste Portion Bouillon ergänzen. Dieser Schritt braucht etwas Geduld, sonst wird das Risotto schnell zu fest oder verkocht.

Nach etwa 20 Minuten sollte der Reis weich sein, aber noch leicht Biss haben. Nun die gebratenen Pilze wieder unterheben und die 40 g Parmesan einrühren. Zum Schluss das Trüffelöl vorsichtig darübergeben. Weniger ist hier meist besser, da der Geschmack sonst schnell zu schwer wirkt.

Anrichten:

Das Risotto direkt nach dem Kochen servieren und bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Parmesan, frischem Thymian und schwarzem Pfeffer ergänzen. Wenn das Risotto beim Stehen zu fest wird, hilft ein kleiner Schuss warme Bouillon, damit es wieder cremiger wird.

Warme Erde trifft auf stille Abende.